Gerade erst hat Apple mit seiner Lehrbuch-Initiative eine Menge frischen Wind ins digitale Publizieren und die Buchbranche geblasen. Parallel und etwas weniger beachtet gab es eine weitere, höchst spannende Präsentation: die koreanische Knowledge- und IT-Schmiede KAIST ITC stellte den Prototyp einer neuen eBook-Steuerung vor.
Denn bislang bietet das digitale Lesen zwar einiges an Vorteilen (Platz, Gewicht, Suchfunktion, etc.pp.), aber auch massive Nachteile, besonders bei der Navigation: schnelles Blättern, “Durchschnurren-Lassen” vieler Seiten, bis man anhand optischer Merkmale das nächste Kapitel gefunden hat, mal kurz ‘ne Seite umknicken, um anhand des “Eselohrs” schnell wieder an eine Stelle zurückspringen zu können, mit einem Finger die aktuelle Seite festhalten, aber kurz fünf Seiten zurückblättern, um noch mal etwas nachzulesen – und dergleichen mehr.Beim Papier-Buch kein Thema. Bei eBooks je nach Lesegerät bislang nicht oder nur sehr umständlich möglich.
Der nun von KAIST vorgestellte Prototyp macht Hoffnung: die zunächst auf einem iPad laufende Software ermöglicht intuitives und schnelles Navigieren, ohne sich durch Menüs hangeln oder irgendwelche Knöpfe drücken zu müssen. Hoffentlich bald marktreif – wäre ein weiterer Schritt, um das digitale Lesen auch für “Normalanwender” immer spannender und alltagstauglicher zu machen.
Sieht klasse aus – wir sind gespannt und werden ein Auge drauf behalten!








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